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Was soll das bedeuten? (TL;DR)
- Wenn Dein System in Daueranspannung ist, geht es in den Überlebensmodus. Kämpfen, fliehen, erstarren. In diesem Zustand geht es dann nicht um Wachstum oder Empfang – es geht nur ums Überleben.
- Dein Nervensystem auf Empfangen zu stellen, bedeutet, bewusst in einen Zustand der Offenheit und Gelassenheit zu kommen.
- Erst, wenn Dein Nervensystem sicher, geerdet und reguliert ist, kannst Du empfangen. Ein reguliertes Nervensystem öffnet den Raum für Fülle – auch für Geldfülle.
Es geht in diesem Artikel hier also um deinen Weg vom Mangel zur Fülle.
Wie fühlt sich ein gut reguliertes Nervensystem an?
Du hast das Gefühl, du hast alles im Griff.
- Aufgaben sind schaffbar.
- Irgendwie geht es leicht.
- Die Dinge sind in Ordnung, oder du bringst sie in Ordnung.
- Es ist einfach befriedigend.
Aus Fülle heraus sehen wir, dass wir Pausen einlegen dürfen, dass wir wertvoll sind – auch ohne Beweise – und dass wir bereits Fähigkeiten und Ressourcen in uns tragen.
Du spürst ein inneres Gefühl von:
- Ich darf das haben.
- Ich kann das halten.
- Es ist sicher, dass es mir gut geht.
Wie fühlt sich ein Nervensystem im Überlebensmodus an?
Wenn du beim Bezahlen irgend einer Ausgabe nur daran denken kannst,
- welche Verträge du noch auflösen könntest
- welche Dinge aus deinem Besitz du noch verkaufen könntest
- welches kleine Vergnügen du dir noch versagen könntest
- wie du dein mickriges Gehalt noch mehr ausquetschen könntest
dann bist du im Mangel-Modus. Und agierst aus dem Mangel. Du denkst, du hast schon nichts mehr, und willst das noch weiter ausquetschen. Man nimmt dir noch dein letztes Hemd.
- Selbst wenn Geld da ist, fühlt es sich dann nicht sicher an.
- Es fließt sofort wieder ab.
- Du traust Dich nicht, es zu behalten, zu investieren oder zu genießen.
Im Mangel-Modus glauben wir zum Beispiel, nie genug Zeit zu haben, nicht liebenswert genug zu sein oder nicht genug leisten zu können.
3 Ursachen, wieso wir oft im Mangel-Modus feststecken
Viele von uns handeln oft aus dem Gefühl, dass etwas fehlt. Das liegt zum Teil an unserer Geschichte:
- Evolution: Unser Gehirn ist darauf programmiert, Gefahren und Knappheit schneller wahrzunehmen als Sicherheit und Überfluss – das war früher überlebenswichtig.
- Erfahrungen aus früheren Mangelsituationen, die wir jetzt auch für künftige Erfahrungen für real halten.
- Erziehung: Unsere Eltern und Erzieher haben ihre Ängste und Erfahrungen mit Sprüchen und Urteilen in uns „eingebleut“.
Daraus tragen wir oft alte Glaubenssätze in uns, die uns kleinhalten, wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich darf nicht scheitern“.
Heute kommt noch dazu, dass wir ständig mit Erwartungen von außen konfrontiert sind: Werbung, Social Media oder Vergleiche mit anderen vermitteln uns, wir müssten mehr haben, leisten oder sein. All das verstärkt ständig das Gefühl, nicht genug zu haben – und so bleiben wir im Mangel-Modus hängen.
Aber (beinahe) jede Situation kann geändert werden. Besonders die finanzielle.
Dann kannst du innere Sicherheit finden, Überforderung reduzieren und dich für mehr Wohlstand und Lebensfreude öffnen.
Ein reguliertes Nervensystem hilft Dir:
• das Empfangen zuzulassen, ohne dich schuldig, überfordert oder „nicht würdig“ zu fühlen
• Grenzen zu setzen, was enorm wichtig ist für klares Geben und klares Empfangen
• Geld zu halten, statt es sofort wieder loswerden zu müssen
• Entscheidungen zu treffen aus innerer Ruhe, statt aus Mangel oder Panik
• deinen Wert zu verkörpern, auch im beruflichen Kontext – z. B. bei Preisen, Honoraren oder Gehaltsverhandlungen
Wie du im Akutfall dein Nervensystem auf Empfangen und Fülle switchst
Spüre dich. Nimm wahr, was „wahr“ ist, und was nur Egogeschichte (zum Ego hab ich hier einen Artikel).
- Tief atmen: 4 Sekunden ein, 6 Sekunden ausatmen.
- Kälte: Gieße dir kaltes Wasser ins Gesicht oder an die Handgelenke.
- Den Boden spüren: Barfuß stehen oder bewusst die Füße auf dem Boden fühlen.
Hole deine Aufmerksamkeit zurück ins Hier und Jetzt. Wenn es sein muss, schalte alles „Außen“ ab: Mach Instagram aus, zieh dich aus einer Situation zurück, gib dir eine Nacht Auszeit, damit sich alles wieder zurecht rücken kann …
Es ist doch alles gar nicht so schlimm, wie es sich im ersten Moment anfühlte, oder?
Wie du dein Nervensystem wieder auf Empfangen stellst
Indem du lernst, wieder zu vertrauen
Selbstwirksamkeit spüren – Selbstermächtigung
Lerne, dir selbst wieder zu vertrauen. Deine Fähigkeiten. Dein Wissen. Überstandene Erfahrungen.
-> Artikel: „Frieden ist in dir. Sicherheit ist in DIR.“
Lerne, dein Geld gut zu managen. Alles ist erlernbar.
Fange an, selbst Geld zu *machen*! Dadurch erhältst du mehr Kontrolle über deine Einnahmen.
Indem du Mangelerfahrungen mit neuen, positiven Erfahrungen überschreibst
Gönne dir immer wieder die Erfahrung von Fülle.
Überschreibe alte Glaubenssätze mit besseren.
-> Artikel: „Geld gehört in Frauenhände | Geld-Mindset für die Unternehmerin der Neuen Zeit“
Indem du die Version von dir verkörperst, die du sein möchtest
Wie lebt sie – in allen Einzelheiten? Wie sieht sie die Welt? Wie verhält sie sich?
Wie kleidet sie sich, die erfolgreiche, wohlhabende, gesunde, entspannte Version von dir? Ja, kleide dich achtsam. Ich z. B. hab sowas wie einen Capsule Wardrobe für jede Jahreszeit. Ich lieb es, nur die Sachen im Schrank hängen zu haben, die ich diese Saison gern tragen möchte. Die übrigen Kleidungsstücke warten in Kisten unter dem Bett, auf dem Schrank (weiße Kisten fallen weniger ins Auge) oder im Schrank auf ihre Saison.
Und dass ich so viel Kleidung besitze, dass ich sie saisongemäß rotieren kann – auch das führt mir z. B. immer wieder vor Augen, wie viel Wohlstand und Fülle ich in meinem Leben habe! Das macht mich achtsamer. Und es erleichtert mir die Entscheidung (was viel weniger Energie kostet).

Wovon hast du viel?
Zeit? Eine Erfahrung, die du überlebt hast? Ein Hobby, das nicht jeder hat? Oder nicht jeder kann?
Wirst du immer wieder um Rat zu einem bestimmten Thema gefragt? Womit verbringst du am liebsten deine Zeit?
Das ist dir noch gar nicht richtig bewusst geworden, oder? Hier ist dein Schatz! Den kannst du sogar zu Einkommen machen! Schreibe darüber. In einem Blog. In einem E-Buch. In einem Onlinekurs.
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