Meine #slowlife #slowbiz – Morgenroutine. An einem stinknormalen Februar-Donnerstag.
Ich spreche ja immer wieder davon, wie sehr ich meine langsamen, unverplanten Vormittage genieße.
Vor allem, weil ich in meinem früheren Beruf jeden Morgen um halb 6 am Bahnsteig stehen und 2 Stunden zur Arbeit pendeln musste. Damals hab ich mir geschworen: ‚Nie wieder zu früh aufstehen!‘
Nun ja … Es ist 3:24 Uhr: Im Moment habe ich mal wieder öfter mitten in der Nacht Momente erstaunlicher Klarheit. Einsichten zu einem Problem, das mich umtreibt. Ich finde das großartig und sehr hilfreich.

Auch wenn die Kamera das so nicht abbilden kann.
Aber das Wiedereinschlafen fällt diesmal schwer: Mich nervte alles: Die Luft im Raum, meine Decke war zu schwer, meine Beine hatten Ameisenkribbeln, und ich bekam Hunger. Nikita und ich hatten also einen kleinen Snack zusammen, ich lüftete, ordnete meine Decken, legte meine Beine hoch. Als mein Nervensystem dann wieder erstmal zufrieden war, hörte ich noch ein bisschen „Wieder reif für die Insel“ von Bill Bryson. Hat trotzdem noch ’ne Stunde gedauert, bis ich nochmal schlafen konnte.
9:45 h: Aufgewacht ohne meinen Wecker. Ich hatte noch intensive Träume. Mein Unterbewusstsein verarbeitet da grad was.
Einer meiner Lieblingsmomente jedes Morgens: Knuddeln mit Nikita. Die sich vor allem so an mich ranschmeißt, weil sie weiß, dass es danach ein Leckerli gibt.

Während sie knabbert, spreche ich oft schon meine erste Nachricht an meine Buddy Maria. Diesmal erzähle ich ihr von den Prozessen in der Nacht. Wir tauschen uns viel über unsere innere Welt aus, und oft wallen große Gefühle auf, die wir dann durchleben. Ich glaub, niemand kennt mich so genau wie sie.

Aufräumen „on the go“ ist eine Gewohnheit, die ich mir vor langer Zeit angewöhnt habe. Wenn ich einen Raum verlasse, nehme ich gleich den Abfall mit, oder etwas, was hier nicht her gehört. Überbleibsel unserer Nacht:

Und lüften. Wusstest du, dass Amerikaner das jetzt als Trend entdeckt haben und „House burping“ nennen?!
Es fühlt sich schon ein bisschen nach Frühling an …
Nun springt sie aber auf und will los. ‚Nu komm schon!‘

Ich muss aber schon erstmal ins Bad. Und was zum Anziehen raussuchen. Diese Farben!

Nikita hat vor 9 Jahren mein Leben zum Besseren verändert. Ohne sie würde ich wohl kaum die Wohnung verlassen. Unsere Morgenrunde hab ich besonders gern.
Oft lasse ich hier schon meine Gedanken schweifen:
- Was ist heute wichtig?
- Was ist mein Schwerpunkt diese Woche?

Ich lasse sie ohne Leine (die hab ich dabei) alles in Ruhe erkunden. An den Straßen und bei Begegnungen achtet sie sehr gut auf mich. Ich muss gar nicht energisch werden. Manchmal begegnen wir Hunden, die sie zum Spielen auffordert oder auch einfach nur kurz beschnüffelt und ignoriert.
Heute war eins meiner Highlights, dass unser Mülleimer ersetzt wurde, der Silvester in die Luft geflogen ist. Das ist schon wichtig für uns Hundehalter.

Ich entdecke immer wieder Kleinigkeiten, die mich erfreuen.
Hier schläft ein Igel:

Vor zwei Wochen oder so sind wir sogar einem Fuchs begegnet.
Der Spaziergang endet immer damit, dass Nikita etwas die Treppe hochschleppt. Ich hab heute ihren kleinen Lebkuchenmann vergessen, also müht sie sich mit meiner Mütze ab:
Ihr Frühstück verdient sie sich, indem sie mir meine dicken Stoppersocken bringt:
Stolz:
Dann mach auch ich mir mein Frühstück:
Und ich muss zugeben, manchmal erschöpft mich schon all das.
2 überstandene Burnouts, chronische Erschöpfung, Fibromyalgie (deshalb auch das nächtliche Ameisenlaufen in den Beinen …) als bleibende Folge … Da brauch ich oft erstmal ’ne Verschnaufpause.
Aber der Arbeitstag an sich wird nicht körperlich anstrengend, und ich kann mein Tempo leben und meine Bedürfnisse achten.
Vom Morgenspaziergang weiß ich meist jetzt, was heute das Wichtigste ist:

Diesmal: Eine Kampagne für den „SoulFlow Circle“, den ich nächste Woche wieder halte.
Da kreieren 5 Frauen in meiner Begleitung an 5 aufeinanderfolgenden Abenden ihr erstes eigenes Onlineprodukt. Co-kreieren ist das Arbeiten der Neuen Zeit.
Mehr von meinem Arbeitstag hab ich letzten Monat schon hier geteilt.
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