Der Sommer neigt sich dem Ende zu, und mit dem „Back to School“-Gefühl, den sinkenden Temperaturen und dem bevorstehenden Jahresendspurt gibt es keinen besseren Zeitpunkt, um neue Energien zu schöpfen, dein Leben neu auszurichten (mit den Sommerferiengefühlen noch im Körper und Kopf) und deine Ziele wieder in Angriff zu nehmen.

Willkommen zurück! So nutzt du die Erntezeit, die grad in der Natur ist, auch für deinen Jahresendspurt:

Ha, dieser Artikel ist episch geworden.

Wenn dich nur die Businessplanung interessiert -> spring hier hin

Wenn du auch Mood Board, Deko und Capsule Wardrobe lesen willst -> hier geht’s los

Wieso tut der Herbst unserem Nervensystem so gut?

Der Herbst ist die Saison für unser Nervensystem. Während die Sommermonate uns nach draußen ziehen – laut, bunt, voller Bewegung – bringt der Herbst eine leise Einladung, wieder nach innen zu spüren.

Wir lieben den Herbst, weil er uns an etwas Ursprüngliches erinnert: Das goldene, weiche Licht, das den Tag sanfter macht. Das langsamere Tempo, das uns unbewusst signalisiert: Du darfst loslassen.

Wir kuscheln uns wieder häufiger ein, gönnen uns herzhafte Mahlzeiten, sinnfreie Filme, romantische Liebeskomödien und das wohlige Gefühl von „nichts leisten müssen“.

All das ist Balsam für unser Nervensystem. Es darf sich beruhigen, regulieren und neue Kraft sammeln – wie die Natur, die sich gerade zurückzieht, um im Frühling wieder zu erblühen.


Ich hab einen ganzen Artikel zum Thema „Wie du dein Nervensystem auf Empfangen stellst“.


Während im Sommer oft High-Energy, Events und Außenorientierung dominieren, schenkt uns der Herbst eine natürliche Einladung, das Tempo zu drosseln. Und genau darin liegt die Business-Magie:

Wer gut reguliert ist, trifft klarere Entscheidungen, bleibt fokussierter und kann kreative Ideen leichter fließen lassen.

Statt in ständiger Reizüberflutung zu agieren, gibt uns der Herbst den Raum, nach innen zu hören – auf unsere Intuition, auf die wirklichen Bedürfnisse im Business.

Zyklisch arbeitende Unternehmerinnen schaffen jetzt Struktur, schließen Projekte ab und stellen mit Ruhe die strategischen Weichen fürs nächste Jahr.

Der Herbst ist also nicht nur Erholung, sondern auch ein natürlicher Boost für Klarheit, Fokus und nachhaltiges Wachstum.

Aber was, wenn sich der Herbst schwer anfühlt?

Falls der Herbstblues kommt

Früher wurde ich auch melancholisch, sobald ich die Vogelbeeren an den Bäumen sah. Der Sommer war rum. Ich hatte ihn verpasst. (Das war noch mein altes, völlig fremdbestimmtes Beamtenleben.)

Heute, wo ich meine Tage im eigenen BuSIEness selbst gestalte, kann ich mit den Jahreszeiten fließen und finde in jeder gewisse Vorzüge und Energien, die mich tragen.

Nicht jede von uns liebt den Herbst sofort. Für manche bringt er den berühmten Herbstblues mit sich: Kürzere Tage, weniger Sonne, ein Gefühl von Schwere.

Doch der Blues hat eine Botschaft. Unser Nervensystem reagiert sensibel auf den Wechsel der Jahreszeiten – und manchmal bedeutet das, dass wir uns mehr Rückzug und Selbstfürsorge erlauben dürfen.

Business darf in dieser Zeit leichter gehen: Weniger Multitasking, dafür klare Prioritäten. Welche 20% deiner Aktivitäten bringen dir gewöhnlich rund 80% der Ergebnisse, Einnahmen, Kunden? (Das ist das Pareto-Prinzip aus der Ökonomie.)

Der Blues erinnert uns daran, dass wir nicht permanent im „Sommermodus“ funktionieren müssen. Wer das annimmt, entdeckt oft gerade im Herbst eine tiefe Kreativität und den Mut, alte Themen abzuschließen.

So wird selbst die Melancholie zu einer Quelle für neue Klarheit und einen nachhaltigeren Business-Rhythmus.


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Hilfe, wenn der Blues einsetzt

Unweigerlich wird er kommen – der Blues. Vielleicht noch nicht bald, aber jeder von uns – und besonders wir selbständigen UnternehmerInnen – fühlt sich mal überfordert, hoffnungslos, verzweifelt. Vielleicht besonders jetzt im Herbst.

Das ist ganz normal und nichts, wofür du dich schämen musst. Auch nichts, wovor du Angst haben musst, denn es geht genau darum, wie du ihm ins Auge sehen, seine Botschaft verstehen und dann weitermachen kannst.

Jeder von uns hat mal einen Durchhänger. Selbst die ganz Großen. Im Unternehmerleben ist vieles, was uns Angst machen, lähmen, abschrecken kann. Überwältigung von zu vielen Aufgaben und zu großen Zielen. Erschöpfung. Zu viele Ablenkungen.

Aber es gibt Mittel, die Schrecken anzugehen.

Erfolg ist, immer einmal öfter aufzustehen als hinzufallen.


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Erlerne die immer gültigen Prinzipien für ein Einfaches Leben (ich habe 3 ausfindig gemacht und gebe sie hier an dich weiter), die du dein Leben lang anwenden kannst.

Gerade als #Spoonie – Mensch mit wenig Energie.

Die 3 Prinzipien des Einfachen Lebens

1. Mach es dir immer so leicht, wie du kannst.

Achte deine Bedürfnisse. Schütze deine Energien. Halte Grenzen.

2. Dein Leben ist JETZT – schieb es nicht auf, greif dir den Moment.

Kenne deine Werte (-> mein Artikel dazu), wisse, was *dir* wichtig ist und wofür du stehst.

Triff bewusste Entscheidungen, mit deiner Werte-Liste vor Augen. Entscheidungen sind die Stellschrauben deines Lebens. Entweder entscheidest du. Oder jemand anders entscheidet für dich.

3. Entrümple: Alles, was du nicht mehr willst, fliegt raus. Heute noch.

Das meint nicht nur materielles Zeug. Sondern vor allem: Glaubenssätze. Verpflichtungen. Geldausgaben, die dir nicht mehr nützen.

Und das soll eine tägliche Praxis sein. Kein Sprint, der dich auslaugt. Sondern bau dir Routinen und Gewohnheiten, die dir mehr nützen als die, die du bisher praktiziert hast.

Das sind die 3 Prinzipien des Einfachen Lebens.

Wenn du diese täglich – in Mikrodosierung, das reicht – anwendest, wird dein Leben einfacher, bewusster, entspannter, fried-voller, liebe-voller sein, und du wirst deine Lebensträume nicht mehr aufschieben, sondern wahr machen.

Damit du dich am Ende nicht fragen musst, wann endlich dein Leben beginnt.

Also: Gehen wir ganz bewusst und verbunden in den nächsten Abschnitt des Jahres:

Wieso sollte ich mein Business im Herbst anders gestalten als sonst?

Wir alle sind Teil der Natur – auch wenn wir oft so tun, als stünden wir darüber.

Die Energie des Herbstes wirkt auf uns genauso wie auf die Vögel, die sich sammeln, oder die Bäume, die ihre Blätter loslassen. In unseren Zellen tragen wir noch immer diese alten Rhythmen, auch wenn wir heute Duftkerzen anzünden und am Laptop arbeiten.

Ein herbstliches Business bedeutet, diesen natürlichen Zyklus bewusst zu integrieren: Loslassen, was nicht mehr trägt, Ordnung schaffen, „Vorräte“ für den Winter anlegen – in Form von klaren Strukturen, abgeschlossenen Projekten oder einer strategischen Vision fürs neue Jahr.

Wir sind nicht so anders als ein Sperling oder ein Kirschbaum. Auch unser Körper, unser Nervensystem und unsere Gefühle geben Hinweise, wenn etwas nicht im Gleichgewicht ist.

Krankheit, Schmerzen oder scheinbar „schlechte“ Emotionen zeigen uns, dass es Zeit ist, innezuhalten und aufzuräumen. Ein herbstliches Business hört auf diese Signale, anstatt sie zu übergehen. Es vertraut auf innere Führung – und verbindet Fortschritt mit Weisheit.

Ja, wir nutzen Computer, Technik und Medizin, wenn wir sie brauchen. Aber gleichzeitig dürfen wir uns an etwas erinnern, das tiefer geht: Das zyklische, natürliche Leben, das uns Kraft schenkt.

Kommen wir also zum Punkt: Ein Leitfaden für eine Zwischenbilanz und eine mögliche Feinjustierung oder Neuausrichtung deiner Ziele.

Für die kommenden 3 Monate.

Das Jahr hat dir sicher bereits viele Erfahrungen und Erkenntnisse gebracht, und du hast wichtige Fortschritte gemacht – oder vielleicht auch neue Herausforderungen entdeckt. Diese Tage jetzt laden uns dazu ein, innezuhalten und den bisherigen Weg zu überdenken.

Du kannst jetzt deinen Jahresplan nochmals anpassen und gegebenenfalls neue Prioritäten setzen, damit du die letzten Monate des Jahres fokussiert und motiviert – und entspannt – angehst.

Reflektiere doch mal: Was hast du aus dem Sommer mitgenommen, das dir bei der Zielverwirklichung helfen kann? Was möchtest du ins Jahresende mitnehmen, an Stimmung, an Empfindung, an Vorhaben?

Erntedank: Deine Erfolge des bisherigen Jahres feiern

Der Herbst gibt uns die wertvolle Möglichkeit, innezuhalten und zu würdigen, was wir bereits erreicht haben.

Nimm dir bewusst einen Moment, um dir selbst für die Fortschritte zu danken, die du gemacht hast.

Indem du eine Herbst-Zwischenbilanz ziehst, schaffst du für dich eine klare, motivierende Ausrichtung für die letzten Monate des Jahres.

Dieser Fokus und die bewusste Planung helfen dir dabei, in deinem Tempo das Jahr zufrieden und erfolgreich zu beenden.

Erlaube dir, flexibel und nachsichtig mit dir zu sein, und vertraue darauf, dass der Rest des Jahres dir noch viele gute und inspirierende Momente bringen wird.

Rückblick: Was hast du bisher erreicht?

Das ist deine Ta-da-Liste – ta da, was du alles geschafft hast!

Denn du bist viel erfolgreicher, und du bist mehr gewachsen, als du vielleicht meinst.

Beginne deine Herbst-Reflexion mit einem ehrlichen Rückblick auf die ersten drei Quartale des Jahres.

Überlege dir, welche Ziele du dir ursprünglich im Januar gesetzt hattest und was davon bisher umgesetzt wurde.

Schau auch auf kleine Erfolge, Fortschritte und Entwicklungen, die nicht unbedingt Teil des ursprünglichen Plans waren.

(Ich schreib schon während des Jahres jede Woche meine Ta das in meine Handy-Notizen-App.)

Reflexionsfragen für deinen Rückblick

  • Welche Ziele und Projekte hab ich bereits erreicht oder abgeschlossen?
  • Welche kleinen Schritte oder Erfolge hab ich gemacht, die ich feiern darf?
  • Welche Herausforderungen oder unerwartete Wendungen gab es, die mich haben wachsen lassen?

Du kannst stolz auf das sein, was du bisher erreicht hast – und du bekommst eine klare Grundlage für den nächsten Schritt.

Prioritäten: Was sind die wichtigsten Ziele, die du bis Ende des Jahres noch – entspannt – erreichen möchtest?

Der Sommer kann oft eine Zeit der Erholung und Reflexion sein. Nutze die Klarheit und Energie, die du aus deiner entspannenden Auszeit mitgebracht hast, um jetzt deine Ziele neu zu betrachten und anzupassen.

Und das meint Ziele für dein Berufsleben genau so wie für dein Privatleben. Ich trenne nicht zwischen beiden: Eins bedingt das andere.

Überlege dir, was dir für den Rest des Jahres wirklich wichtig ist und wie du deine Zeit und Energie am sinnvollsten einsetzen kannst.

Was ist noch relevant? Überprüfe deine aktuellen Ziele.

Es geht darum, Schwerpunkte zu setzen, die sich für dich wirklich bedeutungsvoll anfühlen.

Der Herbst und das Ende des Jahres sind perfekte Zeiträume, um noch einmal richtig Gas zu geben. Setze dir klare, erreichbare Ziele für die nächsten Monate und entwickle deinen konkreten Plan, um diese zu erreichen.

Fragen, um deine Prioritäten herauszufinden

  • Welche Projekte und Aufgaben möchte ich bis zum Jahresende abgeschlossen haben?
  • Gibt es bestimmte Bereiche (z.B. Kundenaufbau, Marketing, persönliche Weiterbildung), die mehr Fokus brauchen?
  • Wie möchte ich meine Zeit und Energie für den Rest des Jahres aufteilen?

Definiere für dich drei bis fünf klare Prioritäten, die dir dabei helfen, den Rest des Jahres auf das zu konzentrieren, was dich wirklich voranbringt und Freude bereitet.

Du kannst diese neuen Prioritäten als Leitlinie für alle Entscheidungen nutzen, die du in den kommenden Monaten treffen wirst.

Die 3-Punkte-Übung für Sofort-Zufriedenheit in allen Lebensbereichen

Häufig konzentrieren wir uns für eine lange Zeit nur auf nur einen Bereich unseres Lebens, und dort dann auch noch vor allem darauf, was gerade nicht gut läuft.

Hier habe ich eine einfache Übung für dich, die dein Weltbild ganz schnell wieder geraderücken wird.

Z. B. zeigt sie dir, was du alles schon erreicht hast!

Zusätzlich weist sie dich auch gleich noch darauf hin, worauf du dich als nächstes besonders konzentrieren willst.

Die 3-Punkte-Übung

1. Notiere dir die wichtigen großen Bereiche deines Lebens.

Beispiel:

  • Arbeit
  • 
Familie
  • 
Gesundheit
  • Liebe

2. Und nun schreibe dir zu jedem der Teilbereiche wenigstens 3 Stichpunkte auf, die schon gut darin laufen.

(So konzentrierst du dich nicht nur auf die Schwierigkeiten, sondern lobst dich auch mal und würdigst deine Erfolge. Denn all das hast DU vollbracht!!!)

Beispiel – Gesundheit:

Gut läuft:

  • 
ich bin dieses Jahr gesund geblieben
  • all meine Lieben sind gesund und munter
  • ich habe das ganze Jahr den Yogakurs durchgezogen

Siehst du, alles Dinge, für die du dankbar und auf die du stolz sein kannst!

3. Und nun notiere 3 Dinge zu jedem Bereich, die noch nicht so gut laufen.

(Achte mal auf meine Formulierung eben: „noch“. Sie impliziert, dass du diese Dinge auch bald geregelt kriegen wirst).

Am besten formulierst du es auch gleich so, wie du diesen Bereich idealerweise gern hättest. Das ist besser, als dich zu tadeln, dass du „noch zu dick bist“ oder sonstwas.

Beispiel – Gesundheit:

Vorhaben für die nächste Zeit:

  • 
wir werden mehr radeln
  • 
ich mache endlich den neuen Zahnarzttermin
  • 
ich esse jeden Tag ein Stück rohes Obst oder etwas Salat

Das machst du heute für jeden Bereich deines Lebens. Notiere dir kleine, im Alltag schaffbare Schritte.

Neue Gewohnheiten, die du etablieren willst. Die leicht einzuhalten sein werden.

Freue dich an den Dingen, die du schon geschafft hast. Und freue dich auf die Sachen, die du demnächst tun wirst, damit es dir noch besser gehen wird und du deine Träume in allen Lebensbereichen erreichst.

Dein Fahrplan für den Herbst: Konkrete Schritte festlegen

Nun, da du deine Prioritäten geklärt hast, ist es Zeit, einen Fahrplan für die verbleibenden Monate zu erstellen.

Gehe dabei bewusst in kleinen Schritten vor und plane konkrete, realistische Aktionen, die dir helfen, deine Ziele bis zum Jahresende zu erreichen.

Ideen für deinen Herbst-Fahrplan

Meilensteine festlegen: Notiere dir ein oder zwei größere Meilensteine für jedes deiner Hauptziele.

Wöchentliche Aktionen planen: Plane für jede Woche kleine Schritte, die dich deinen Meilensteinen näherbringen.

Reflexionsmomente einbauen: Plane regelmäßige kurze Check-ins, um zu schauen, ob du auf Kurs bist oder etwas anpassen möchtest.

Indem du dir bewusst machbare Schritte setzt, kannst du den Herbst gelassen angehen und trotzdem Fortschritte erzielen.

Du wirst merken, wie erfüllend es ist, wenn du in deinem eigenen Tempo den Überblick behältst.

Selbstfürsorge nicht vergessen

Machen dich die Dunkelheit, Kälte und Nässe müde?

Oft unterschätzen wir, wie wichtig es ist, in der hektischen Jahreszeit auch auf unser Wohlbefinden zu achten. Der Herbst ist ideal für Rückzug, Ruhe und Selbstfürsorge. Wenn du deine Energie gezielt schonst und auf dich achtest, wirst du auch produktiver und kreativer sein.

Selbstfürsorge-Tipps für den Herbst

Pausen einplanen: Gönne dir bewusst Zeit für kleine Auszeiten, wie einen Spaziergang oder ein gutes Buch.

Dankbarkeitsrituale: Notiere dir jeden Tag, wofür du dankbar bist – oder teile es doch am Abendbrottisch mit deiner Familie. Das kann dir helfen, auch in arbeitsreichen Phasen positiv zu bleiben.

Abendliche Reflexion: Überlege dir am Ende des Tages, was gut lief und was du dir für morgen wünschst.

Und gaaaaanz viele Genüsse!

Wie du den Herbst in deinem modernen Stadtleben fühlst und integrierst

Auch wenn du mitten in einer lebendigen Stadt lebst, kannst du die herbstliche Energie spüren – wenn du dich dafür öffnest.

Es braucht keinen Waldspaziergang (auch wenn er wohltuend wäre). Schon das goldene Abendlicht, das sich in den Fensterscheiben spiegelt, der Duft von frisch gebrühtem Kaffee an einem kühlen Morgen oder das Rascheln der Blätter auf dem Gehweg erinnern dich daran:

Du bist Teil des gleichen Zyklus wie die Natur.

Integriere den Herbst, indem du kleine Rituale schaffst:

  • Ein Spaziergang durch den Park in deiner Mittagspause (so wichtig, wenn du im Dunkeln aus dem Haus gehst und im Dunkeln nach Hause kommst!!)
  • Kerze beim Arbeiten oder beim Essen.
  • Warme Farben in deiner Wohnung. (Ich tausche meine weißen Decken und Kissen jetzt wieder gegen rote. Kein Witz!)
  • Ein bewusst langsamer Start in den Tag.

So wird der Herbst auch im Stadtleben spürbar – als Einladung, deinen Rhythmus zu erden und dein Sein und dein Business von innen heraus mit mehr Ruhe und Tiefe zu nähren.

Hast du im Kopf – oder besser auf Papier -, was du alles in diesem Herbst erleben, fühlen, tun wolltest? Falls nicht, such dir eine ruhige Ecke, nimm dir ein schönes warmes Getränk mit, und fühl hinein.

Herbst-Wunschliste

Bist du schon in Stimmung?

Ich schreib mir zuerst immer eine Wunschliste an die Jahreszeit.

Wenn man weiß, wie sich die kommenden Wochen anfühlen sollen, dann werden sie auch eher wirklich so werden. Ich jedenfalls liebe diese Übungen.

Also: Wie werden deine kommenden Herbstwochen werden? Möchtest du jeden Sonnenstrahl warm eingepackt draußen unter bunten Bäumen verbringen?

Abends nach Hause kommen und bei einer Tasse Tee und einem schönen Film mit dem Liebsten kuscheln?

Mit den Kindern Kastanien sammeln?

Bediene ruhig so viele Klischees wie möglich. Mach dir einfach deinen idealen Herbst. Das können wir nämlich.

Was gehört für dich in den Herbst?

Bei mir: Tee, Hund, Aquarien, Filme, Hörbücher und Schmöker. Deftiges Essen.

  • Was brauchst du, um dir die Jahreszeitenstimmung bewusst zu machen? Fühlbar, riechbar, schmeckbar?
  • Was gehörte in deiner Kindheit in den Herbst?
  • Wie wünschst du ihn dir dieses Jahr?

Herbst Mood Board

Ich mach mir zu jeder Jahreszeit ein Mood Board, mit Stockfotos, z. B. von Pixabay.

Eine Collage erstellst du z. B. bei Canva.

Mein Mood Board stelle ich mir gern auch als Computer-Hintergrundbild ein. Diese Bilder berühren mich irgendwie tiefer als ein bloßer Gedanke oder eine Liste es könnte.

Herbstlich wohnen – abseits von Kürbissen und Hexendeko

Herbst-Hygge bekommt man auch dezenter hin.

Einfach ein flauschiges Hündchen hin drapieren, und fertig :D

#hygge #boho #maximalist

Stück für Stück räume ich den Sommer weg. Und hole die Herbst-Lieblingsstücke wieder raus. Das ist jedes Mal auch überraschend für mich. Ein bisschen wie shoppen bei mir selbst.

Es wird Herbst, mich gelüstet es nach wärmeren Farben und „vollerer“ Deko.

Aber für die Kürbisse und Hexenmotive ist es noch ein bisschen früh.

Es braucht echt nicht viele ausgemachte Herbst-Dekoration, um sich gemütlich herbstlich anzufühlen. Akzente und Farben und Materialien sind’s, die das ausmachen.

Der Sommer ist bei mir von der Farbgebung neutral: Grau, weiß, beige. Kram räume ich weg (in die Schränke).

Und zum Herbst/Winter kommen die dunkelroten Sachen wieder raus.

Dekogegenstände hab ich wenige herumstehen. Ich nutze Gebrauchsgegenstände, um die Raum-Stimmung von kühl-minimalistisch auf warm-kuschelig-boho zu ändern:

Bettwäsche, Kissenbezüge und Sofadecken, Tischläufer, kleine Teppiche wechsle ich jetzt wieder von blau auf rot. Mag spleenig klingen, aber das ist meine Art, es mir heimelig zu machen.

Handtücher, Küchentücher, Geschirr.

Ja, sogar die Blumenübertöpfe tausche ich aus – von weißen zu welchen aus Korbmaterial.

Und das Hundespielzeug! Im Sommer hat sie ein kleines Plüsch-Eis. Im Herbst Donuts. Zu Weihnachten ’nen Lebkuchenmann.

Und meine Kleidung. Ich bau mir jede Saison eine Capsule Wardrobe.

Pssst: Gerade dieser Zeitpunkt, an dem du umdekorierst oder deinen Kleiderschrank auf die neue Saison einstellst, ist der perfekte Zeitpunkt, um Dinge gehen zu lassen, die du nicht weiter in deinem Leben haben willst.

Ich weiß einen Weg, wie sich das ungewollte Zeug wie von selbst aussortiert und du das gewünschte Ergebnis sofort vor Augen hast.

Zugang [0€]

Bei dieser Vorgehensweise, die ich dir hier zeige, hast du deine Zukunftsvision im Blick.

Du darfst alles behalten, was du behalten willst.

Ab jetzt wirst du leichter entrümpeln!

Mit eingebauter Sofortbelohnung!

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Enthält Tipps für materielles Zeug und für Glaubenssätze, Gewohnheiten, Verpflichtungen etc.


Ich möchte den Herbst zelebrieren und mit allen Sinnen spüren.

Und das tu ich eben auch über meine Dekoration, meine Nahrung und meine Kleidung.

Herbstgarderobe | Capsule Wardrobe

  • Weil ich so viele tolle Kleidungsstücke habe
  • Weil mich die Fülle manchmal zuviel Energie kostet, wenn ich Entscheidungen treffen will
  • weil ich gern was „neues“ habe, aber Kaufen und Konsum vermeiden möchte / bewusst machen möchte
  • und weil ich mich einfach gern ausdrücke über meine Kleidung (und meine Dekoration in der Wohnung)
  • weil ich die „richtige“ Stimmung für die Jahreszeit schaffen möchte, weil ich mir den Jahreskreislauf in die Wohnung, mein Zuhause holen will …

… stelle ich mir für jede Jahreszeit eine Capsule Wardrobe – einen Saisonkleiderschrank – zusammen.

Und die anderen Sachen packe ich weg.

In Kisten unter’s Bett, z. B.

  • Weg räume ich die hellblauen und weißen Sommersachen.
  • Und in den Schrank hänge ich nun alles, was Herbstfarben hat und kuscheliger ist.

Ich möchte Kleider mit Strumpfhosen und Stiefeln tragen. Und kuschelige Wollsachen, Schals, Sweater. In den Farben, die jetzt auch in der Natur vorherrschen.

Den nächsten Saisonkleiderschrank mach ich mir dann so Mitte November: Den für die Adventszeit und Weihnachtsstimmung (rot-grün, kariertes, Flanell und Weihnachtspullis und -pyjamas).

Bonustipp: Wie du jetzt schon entspannte Weihnachten vorbereitest

Wenn du das hier im Herbst liest

In den Geschäften ist ja schon irgendwie Weihnachten. Lebkuchen, Deko, Spekulatius …

Aber wir sind alle noch gar nicht in Stimmung, hab ich Recht? Wir sind alle noch recht entspannt.

Anders, als dann in den letzten Wochen im Dezember.

Nutzen wir doch dieses Jahr die Zeit klüger und entschleunigen die Wochen vor dem Fest schon jetzt. Indem wir bereits jetzt mit ersten Planungen anfangen.

Vor allem mit den Finanzen!

Grad an einem verregneten Abend oder Wochenende macht sich das doch besonders gut:

Teechen, Kerzen, Decke, Mann (oder Hund) zum Kuscheln und viel entspannte Vorfreude.

Klar musst du nicht jetzt schon die Weihnachtskarten schreiben – es sei denn, du hast Spaß daran.

Aber es lässt sich nicht leugnen, alles steuert darauf hin: Meine Chöre haben angefangen, das Weihnachtsprogramm zu proben. Und die Schwiegermutter hat schon gefragt, was wir zu 
Weihnachten essen wollen.

Dazu sind wir doch grad in der Stimmung, das letzte Vierteljahr des aktuellen Jahres noch klug zu nutzen, noch voran zu kommen auf dem Weg zu unseren im Januar gefassten Jahreszielen.

Noch drücken die Termine nicht, all die Weihnachtsfeiern, Geschenkbesorgungen, Vorbereitungen für die perfekten Feiertage.

Fang jetzt an.

Richte dein Weihnachtsgeschenke-Budget JETZT ein.

Im Moment hast du noch die Chance, auf diese Weise deine Kosten zu vierteln!

  • 1/4 im September zur Seite legen
  • 1/4 im Oktober
  • 1/4 im November
  • 1/4 im Dezember.

Nutze doch, dass noch etwas Zeit ist!


So, das war lang. Zelebrierst du den Herbst? Machst du jetzt einen Rückblick? Und die Planung für das restliche Jahr? Erzähl doch mal in den Kommentaren.

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